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Klingenstraße 36, 97084 Würzburg
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Von der Gründung bis zum 30. Geburtstag

Dieser Artikel ist von mir, dem Verfasser, mit einigen persönlichen Gedanken versehen. Denn es ist mir ein Anliegen diese lange Zeit nicht als nüchternen Bericht wiederzugeben, sondern meine eigenen Erfahrungen mit einzubringen.
Der Grund dieser Idee ist natürlich die 30-jährige Jubiläumsfeier der Firma Adolf Schöpplein.
Der Hintergrund aber ist, dass ich Adolf nun schon seit meinem 15. Lebensjahr kenne und ich bin heute 47. Wir kennen uns also 32 Jahre.
Auch ich bin vom „Fach“ und habe damals bei der Fa. Stetter gelernt. Ich habe die Gründung und den Geschäftsverlauf bis heute miterlebt und arbeite inzwischen selbst bei Adolf und das ist gut so.

Angefangen hat alles in einer kleine Garage am Dürrenberg. In dieser Garage standen in der Mitte 2 Regale, Rücken an Rücken und an den Wänden ringsum waren Materialen wie Schläuche und Rohre aufgehängt. Als Fahrzeug diente ein “Hanomag-Henschel“ in orange, der schaukelte wie ein Schiff, bot aber eine Menge Platz für Werkzeug und Material. Die „Zentrale“ des Betriebs befand sich in der damaligen Wohnung der Familie Schöpplein, in der Klingenstraße 5.
1986 zog die Familie samt Firma, dann in die Dollgasse 15, wo im Wohnhaus 2 Büroräume eingerichtet wurden. Als Lager dienten 2 große Garagen gegenüber dem Wohnhaus.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in der Klingenstraße und später in der Dollgasse unsere „Gruppenstunden“ abhielten. „Gruppenstunde?“ werden Sie sich fragen. Ja, Adolf betreute, neben seiner Meistertätigkeit, auch noch eine Jugendgruppe der Katholischen Jungen Gemeinde.Sie können auch den nächsten Hyperlink verwenden, um weitere Informationen zu finden.
Und so lernte ich Adolf schon 2 Jahre vor seiner Firmengründung kennen. Er hat uns schon damals zu Pflichtbewusstsein, Freundschaft und Zusammenhalt „erzogen“. Diese Gruppe existiert heute noch mit regelmäßigen Treffen und einem Wochenendausflug im Jahr.

Es war schon immer erstaunlich, wie Adolf es verstand in allen Situationen das Positive herauszustellen. Und ich glaube, dass die Leitung des Betriebes sein ohnehin vorhandenes Organisationstalent noch fundamentiert hat.
Ich kann mich noch gut an die, in den 80ern sehr beliebten, „Shuffle-Boat-Partys“ oder an eine Silvesterfeier in einem Jugendhotel in Nürnberg erinnern. – Alles von Adolf mit unserer Hilfe organisierte Veranstaltungen. Und alle diese Aktionen gingen neben dem geschäftlichen Alltag einher.
So liefen die Jahre weiter und 1996 bot sich für Adolf die Möglichkeit die Firma Dacheneder in der Klingenstraße 27 a zu übernehmen.
Die neuen Geschäftsräume waren auf 2 Stockwerke verteilt, ein großes Lager und Werkstatt waren vorhanden. Im EG ein Büro mit Konferenzraum, Ladengeschäft mit 2 großen Schaufenstern für die Ausstellung. Im 1. OG entstanden 2 große Büros und ein Aufenthaltsraum mit Küche für die Belegschaft.
Die Schaufenster wurden von Andrea, meiner Meinung nach, sehr professionell und immer mit einem zur Jahreszeit passendem Thema dekoriert. So hatte sich die Fa. Schöpplein von der Garagenfirma 1982 zu einem 20-köpfigen Team für Heizungs- und Sanitärarbeiten gemausert.

Und wie der Adolf halt so ist, machte er sich schon wieder Gedanken wie er die Palette seiner Dienstleitung erweitern könnte. Der Betrieb, der alles aus einer Hand anbietet. Vom Heizkesselaustausch über Badsanierung und Fliesarbeiten bis hin zu Verputz-, Trockenbau- und Malerarbeiten.

Gesagt – getan, es wurden Fachleute für Flies- und Malerarbeiten eingestellt und auch für die Büroorganisation und das Einteilen der Tagesgeschäftsarbeiten wurden 2 fachlich kompetente Meister und Techniker als Mitarbeiter gewonnen.
Der eine – Ludwig Brenner, der für die Büro- und Arbeitsorganisation zuständig ist und sich hierbei durch großes fachliches Wissen auszeichnet und als sehr zuverlässig und belastbar erweist. Ludwig ist übrigens auch seit früher Jugend ein Mitglied unserer anfangs erwähnten KJG-Gruppe.

Der andere – Navid Zabihi, ein ruhiger sympathischer Vertreter seiner Zunft, der auch seine Ausbildung schon bei der Firma Schöpplein absolvierte. Er ist für die großen Angebote und Leistungsverzeichnisse zuständig und zeigt zudem viel Sachverstand bei Kundendienst- und Elektroarbeiten. Navid lernte ich erst kennen, als ich anfing in der Firma mitzuarbeiten, aber er fiel mir schon vorher immer wieder durch seine freundliche, hilfsbereite Art auf.

Es herrscht überhaupt ein sehr gutes Betriebsklima in unserer Firma, raue Töne herrschen selten und nur dann, wenn sie auch angebracht sind.
Adolf besitzt die Gabe die Menschen zu führen ohne eine bewusst autoritäre Haltung einzunehmen. Argumente und eine besonnene Art lassen ihn Probleme auf eine bemerkenswerte Weise lösen.
Was mir persönlich gefällt ist, dass wir vor Arbeitsbeginn den Tag, die Einteilung oder bestimmte Arbeiten, Probleme oder Anliegen besprechen. So kann innerhalb von 15 Minuten sehr viel Klärung erzielt werden.

Aber zurück zum Lebenslauf der Firma Schöpplein:

2007 konnte Adolf das Anwesen Klingenstraße 36 erwerben mit Wohnhaus, großen Hof und Räumlichkeiten, die für Werkstatt und Lager geeignet waren.
Vielleicht erinnern sich die „alten“ Heidingsfelder noch, dass in dem 1889 erbauten Fachwerkhaus damals die Gaststätte Schmelz mit einem Tanzcafé untergebracht war, danach die Fa. Witthake und zuletzt die Drogerie Lülling.
Die Umbauarbeiten begannen, und rechtzeitig zum 25-jährigen Firmenjubiläum konnten die umgestalteten Lager- und Geschäftsräume eingeweiht werden. Mittlerweile wurde im Hof noch eine große Lagerhalle errichtet.
Hier entwickelte sich, durch viel Einsatz, Enthusiasmus und Mut eine kleine Garagenfirma zu einem mittelständigen Handwerksbetrieb.
„Nie aufgeben, immer an seinem Plan festhalten!“ Das ist Adolfs Motto und damit hat er Erfolg.
Mut und Risikobereitschaft, Besonnenheit und vor allem Menschlichkeit haben Adolf da hingebracht, wo er jetzt steht. Mein Kompliment zu dieser „Meisterleistung“ und ich freue mich auf eine hoffentlich noch lange Zusammenarbeit.